Zurück nach dem langen Rückweg durch die Feuerschlucht...
Ein sehr schönes Wochenende liegt hinter uns. Ich habe sehr viel Spass gehabt und fand es eigentlich auch schön, dass wir die meisten Expeditionen so schnell auf die Beine gestellt bekommen haben, gefühlt haben wir pro Tag mehr geschafft als auf anderen Cons. Auch wenn wir nicht alles geschafft haben... (Vielleicht habe ich mich auch beim ersten Abmarsch verschätzt, aber ich hatte das Gefühl, wir hätten die Verzögerung geschafft, die du wolltest, Tommy)
Ich fand das Zusammenspiel mit allen sehr toll und hoffe, ich habe niemanden den Raum genommen, auch mehr zu sagen in Kommandofragen oder taktischen Entscheidungen im Feld. Ich habe versucht auf Ideen zu hören, wollte aber auch nicht, dass es im Gelände zu Verzögerungen durch zu viel Diskussionen kommt. Haruwald ist kein ausgebildeter Kriegsstratege, ich hoffe, ihr wart trotzdem mit seinem Kommando im Feld zufrieden...
In der Richtung fand ich auch die Zusammenarbeit mit Ritter Gerwin schön, auch wenn er mit seiner teilweise recht unehrlichen Art (Lesen können vortäuschen) kein gutes Beispiel ist...
Schade, dass Trudy entkommen ist, aber ich war an dem letzten Abend auch schon sehr durch und letztlich ist es doch eher ein weltlich-politisches Thema. Ich hätte sie ob der Konsequenzen ihrer Taten trotzdem gern dingfest gemacht, aber es sollte nicht sein... Zumindest können die Steckbriefe verbessert werden, auf dass sie es noch schwerer hat, sich zu verbergen.
Abseits dessen, einen ganz großen Dank an das Küchenteam. Wir hatten Knabberein mit, weil es hieß, Frühstück und Abendessen gibt es. Am Schluss war davon wenig weg und das meiste ging für den Handel mit den Gobbons drauf. Es war einfach viel leckeres Essen da!
Danke an Orga und SL für den Con, an die NSC für die tolle Umsetzung der Pläne und die Mitspielenden, auch dass sie immer so gut gehört haben, wenn man Anweisungen geben musste.
Ich hoffe, ich habe jetzt nichts vergessen...
Also die FÜNFE mit euch allen und bis zum nächsten Mal
Seine Ehren Haruwald Brans, Streiter des GOR
Vertrauen ist gut, Con-Trolle sind besser. (Lofwyr) falsch zugeordnete Zitate...
Die Aschenwacht jenseits der Feuerschlucht wird seit dem Sommer auf einer alten Ruine wiederaufgebaut. Im Oktander 1227 sollte sie mit dem Richtfest des Turms fertig werden. Unter Ritter Gerwin Brandholdt, im Auftrag der Vogtin Lysanne, kamen dazu Timbedier und Reisende aus mehreren Ländern zusammen. Schon auf der Anreise wurden sie von Orks überfallen. Bei der Musterung prüfte Gerwin Bürger- und Fremdenscheine. Timbedier erhielten freie Kost und Logis, Fremdenschein-Inhaber arbeiteten ihre Schuld bei der Fragnerin Brigga Salzwardt ab. Wer nicht auf Mission war, arbeitete unter Zimmermann Rutger Firstholz am Turm. Es gab noch viele andere Aufgaben; seinen Dienst für die Gemeinschaft konnte man mit "Tagwerken" dokumentieren. Da viele Timbedier nicht Lesen und nicht Schreiben können, und man sich nicht all die vielen fremden Gesichter und Namen merken muß, löst die Stammbesatzung der Aschenwacht so daß Problem der Mithilfe.
In der ersten Nacht sahen die Wachen einen langen, dünnen Schatten zwischen den Bäumen.
Am Freitag gab Gerwin drei Aufträge aus dem Fort aus.
Erstens: Der gemeldete neue Orkstamm, der an einem Treffpunkt auf Verhandlungen wartete, waren Goblins, von den Timbediern "Orklinge" genannt. Nachdem dieser Marschbefehl am Freiertag nicht erfüllt wurde, kam der ob der langen Warterei mit Unmut erfüllte Stamm zur Aschenwacht und machten Rabatz. Ergebnis: Sie werden bei der Aschenwacht geduldet und dürfen sich sogar an den Abfällen bedienen, die sie später versehentlich in Brand setzten. Die Goblins kannten ein altes Tor im Wald und fürchteten es. Von ihnen kam Rosas Amulett, das sich nur mit einem Gebet an PAXA öffnen ließ. Es enthielt eine Karte zum Versteck von Rosas Räucherschale mit einer Ritualanleitung, die im Wald gefunden wurde. Ein weiteres, mächtiges magisches Artefakt in ihrem Besitz wurden sie selbst für den Preis von einem gekochten Ei nicht los.
Der zweite Maschbefehl: Der Brunnen unterhalb der Ruine war fast versiegt. Ranken des Dünnen Mannes waren durch eine Lücke im Ring aus Sterneneisen in die Einfassung eingedrungen. Zeugwart Hark Riegelstein führte den Trupp. Die Ranken wurden vertrieben, und der Ring, ein Elfenrelikt, konnte später durch die angereisten Schmiede repariert werden. Nun kann der Brunnen wieder benutzt werden. Dort fand sich auch Rosas Tagebuch mit wichtigen Hinweisen zu den Ereignissen von vor zehn Jahren ("Rosenplot").
Der dritte Marschbefehl: Der überfällige Versorgungstross wurde zerstört aufgefunden, anscheinend wurde die Begleitmannschaft von den Orks in die Sklaverei verschleppt. Dort trafen die Reisenden zum ersten Mal auf Freie und deren Anführerin, Arun. Sie waren nicht sehr erfreut über die Angereisten, konnten aber berichten, dass Orks mit einem Kriegsoger den Tross überfallen hatten. Wie sich herausstellte, handelte es sich aber um einen Troll, nicht um einen Ork.
Die Orks, Angehörige zweier zerstrittener Stämme, hielten den alten Troll Knopphold Sohn des Drollgomp magisch gefügig. In einem harten Kampf wurde der Troll später am Tag befreit. Er gab Gerty Mac Hallistar sein Wissen über die "Frau hinter den Bäumen", den Pakt der Freien und den Ort des Tores weiter und verschwand.
In der Nacht folgte ein Trupp den Lichtern im Wald. Horst, stur seinem Auftrag folgend, führte ihn zunächst daran vorbei. Dennoch beobachteten die Reisenden die Freien unter der Seherin Alrun bei der Vorbereitung des großen Rituals am Feentor, Samstag zur Mittagsstunde. (Es fand dann allerdings deutlich später statt.)
Was sich herausstellte: Der Dünne Mann ist eine Gestalt, für die das Feentor verschlossen ist. Öffnen können es nur Sterbliche, und es kostet Leben. 1216 kam der Alchemist Cosimo Rosso aus Gaht hierher. Er hatte seine Seele dem Münzer verkauft und wollte sich im Feenreich verstecken. Er starb beim Versuch, das Tor für den Dünnen Mann zu öffnen. Seine Seele blieb im Tor. Die PAXA-Geweihte Rosa Fiore, mit ihm in Gaht aufgewachsen, folgte ihm, kam zu spät, lebte ein Jahr in der Ruine, pflegte den Brunnen und betete am Tor. Sie starb dort 1217 und blieb bei Cosimos Seele. Die Einreiselisten aus dem Fort bestätigten beide Fremdenscheine, eine Ausreise ist nicht verzeichnet. 1220/21 bot der Dünne Mann Verschleppten der Orks Schutz gegen ein solches Ritual an. Alrun und die Verschworenen nahmen an. Jetzt forderte er den Preis: Öffnen sie ihm das Tor mit ihrem Leben, sollen die rund 70 Freien ihrer Siedlung für immer sicher sein.
Am Samstag kamen die Reisenden gerade so rechtzeitig dazu, bevor Alrun und die Verschworenen das Tor öffnen konnten, und verschlossen es stattdessen mit dem Ritual, daß sie bei Rosas Räucherschale fanden. Der Dünne Mann ist zunächst vertrieben und wird sich wahrscheinlich ein neues Tor suchen. Die Verschworenen um Alrun starben alle im Kampf am Tor, ihre Seelen gingen zu den FÜNFEN. Die übrigen Freien haben damit ihren Schutz verloren.
Nach dem Kampf brachte der Troll Bruder Francesco ein Paket Likör, das Rosa am Haus versteckt hatte, als Dank der Feenwelt. Bruder Francesco hat damit den Auftrag Galatar Rosentritts erfüllt, Rosa Fiore zu finden. Für Cosimos Seele erschien der Münzer. Hark Riegelstein unterschrieb seinen Vertrag über einen Anteil an einem Hutgeschäft in Rhodan. Der Münzer ließ Cosimos Seele gehen, und Rosa folgte ihm in PAXAs Hallen.
Am Abend sprach die Vogtin Lysanne über die Ereignisse und die Lage der Freien. Danach wählte die Aschenwacht ihren Fogg. Die meisten stellten sich hinter Neska Wurzler, die zweitmeisten hinter Hark Riegelstein. Lysanne ernannte aber Liriel, weil sie beeindruckt war, wie viel Liriel gegen die Orks gekämpft hatte, während Hark und Neska in der Zeit "Besorgungen machten". Die Aschenwacht ist damit ein timbedisches Dorf, es gilt timbedisches Recht, § 11 eingeschlossen. Zum Schluss sprach Rutger den Turm frei. Danach wurde gefeiert.
Im übrigen bin ich dafür, daß die Reisezeit zu den Cons verkürzt werden muß.
Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt. - Johann Christoph Friedrich von Schiller, (1759 - 1805), deutscher Dichter und Dramatiker
Langsam vergeht die Müdigkeit und der Conkater kommt zum Vorschein.
Ich muss sagen, ich hatte als NSC echt riesen Spaß und bin am überlegen ob ich nicht im Frühjahr nächstes Jahr wieder als solcher komme.
Haruwald es tut mir echt leid, dass du Trudi (Metke ) nicht festsetzen konntest. Aber sie kam zur Aschenwacht, weil diese so abgelegen war und sie die Hoffnung hatte, dass sie nicht erwischt wird.
Jetzt wird sie sich erstmal mit Orks rumschlagen und hoffen am Leben zu bleiben. Wenn sie nicht mehr am Leben ist, dann ist dies auch gut, denn: "mein Kopfgeld bekommt ihr nicht."
Nun der Dank an alle die mitgeholfen haben, dass dieses Wochenende wieder eine schöne Auszeit vom Alltag war.
Als erstes wären da die SL's, die Küchencrew, die Fundusleute, die ganzen Menschen vom Verein und alle anderen und als zweites, da muss ich erstmal überlegen...
ich glaube ich habe alle an erster Stelle. Falls ich einen vergessen haben sollte, ihr gehört auch dazu.
Das süßeste auf diesem Con, war der kleine Zauberer Lurch.
Das lustigste waren die Goblins und zu gruseliges gab es nichts. Selbst der Schatten war durch Waldrabes Darstellung nicht mehr schaurig
Das schönste waren die Seifenblasen und das offenbaren der Rosenplot-Idee.
Das leckerste war das Essen.
Das emotionalste für Amelie, war der Ritualselbstmord der Freien.
Und zu guter Letzt das Blödeste, und ja, ich weiß wir konnten nichts ändern, aber das romantische Lagerfeuer hat gefehlt.
Dafür sah der Meiler richtig gut aus.
Meinen Mädels hat es auch richtig gut gefallen und wir freuen uns schon auf den nächsten Con.
Wir drücken euch nochmal ganz fest.
Bis zum nächsten Mal.
Alles in allem hatte ich ein wirklich schönes wochenende. Trotz einiger kleiner Downs habe ich gut in meinen Charakter hineingefunden und viele schöne Momente erlebt.
Wegen meines Knies und meines Kopfes konnte ich leider nicht so viel mit in den Wald, wie ich gerne wollte. Immerhin war ich einmal mit am Brunnen. das fehlende Feuer fand ich schade, weil dadurch ein Stück Lagerstimmung gefehlt hat
Dafür waren das leckere Essen, der schöne Rosenplot und die Goblins absolute Highlights. Ich hatte viel Spaß mit euch und musste oft lachen. Dass wir den Trank am Ende noch getrunken haben, fand ich richtig klasse! Auch die Aufgaben und der Turmbau waren tolle kreative Aktionen.
Das Spiel mit Bjarne macht mir jedes Mal viel Spaß. Danke für die tollen Gadgets – nur damit konnte ich den Goblin vertreiben. Ich freue mich schon aufs nächste Mal
Den kleinen Lurch darf ich natürlich auch nicht vergessen: Er war unglaublich süß und hat mir große Freude gemacht.
Eine kleine Entschuldigung noch: Ich habe das Tagebuch etwas kopflos mitgenommen, ohne vorher die SL einzubeziehen obwohl ilvy mich extra ermahnt hatte
Das hätte ich besser absprechen sollen bzw. einfach da lassen sollen . Sorry dafür! Ich nehme viele schöne Erinnerungen, lustige Momente und ganz viel Freude mit nach Hause. Danke an alle, die dieses Wochenende so besonders gemacht haben. Ich freue mich schon sehr aufs nächste Mal und darauf, euch alle wiederzusehen.
Hab euch lieb!
Aaaaaaaahhhh das Essen war sooooooooooo lecker danke für eure Mühe Steffi und Micha